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Selbstversuch Der FÖRG Skisimulator ermöglicht Wintersport ohne Schnee. Texterin Alexandra Sieber durfte das nun testen. Sie hatte viel Spaß, aber auch einen ordentlichen Muskelkater am nächsten Tag

VON ALEXANDRA SIEBER
Friedberg Seit der Eröffnung von Sport Förg in Friedberg steht dort der FÖRG Skisimulator für Kunden zur Verfügung. Nun konnte ich ihn testen. Obwohl ich langjährige Erfahrung auf der Piste habe und regelmäßig Rennen fahre, bin ich ziemlich nervös – und am Ende erstaunt, wie anstrengend eine Trainingseinheit auf dem Gerät ist. Bevor es losgeht, treffe ich aber erst einmal Eventmanagerin Daniela Casella von Sport Förg und zwei Spezialisten, die aus München angereist sind – Sandor Kovacs, Direktor der Sky Tech Sport Club Foundation, und Evgeny Vasiliev, Chef von SkyTech Europe. Das Unternehmen produziert interaktive Simulatoren. „Erst vor Kurzem haben wir zum Beispiel einen computergesteuerten Boxsack in Las Vegas vorgestellt“, erklärt Kovacs. Die Einzelteile lässt Sky Tech europaweit produzieren. In München werden sie dann zusammengesetzt. Es gibt verschiedene Modelle in Größen von etwa drei bis sieben Metern Länge. Ich frage mich, was so ein Skisimulator genau kann und welche Möglichkeiten er bietet. Dazu kann mir Kovacs einiges aufzählen:

„Zunächst dient der Skisimulator dem Training. In den Bergen ist das oftmals nicht so einfach, da der Schüler innerhalb von Sekunden am Trainer vorbeifährt.“ Beim Simulator könne sich der Coach Zeit nehmen und in Ruhe die Technik verbessern sowie Körperstellung und Abläufe optimieren. Auch Kraft und Ausdauer sind am Skisimulator trainierbar. „Beim Skifahren rast man innerhalb einer Minute die Piste hinunter und sitzt dann zehn Minuten im Lift. Wer den Skisimulator nutzt, schafft zehn Abfahrten in zehn Minuten“, sagt Kovacs. Dass das Training mit dem Simulator anstrengend ist, bekomme ich später auch noch zu spüren. Neben Technik, Ausdauer und Kraft spielt die Balance eine wichtige Rolle. „Das Ziel ist, wie auf einer Welle zu reiten. Durch den Skisimulator wird man zur Professionalität und Perfektion des Carvens hingeführt“, erklärt Spezialist Vasiliev. Nicht nur das Training für Fortgeschrittene steht im Vordergrund. Auch Anfänger können erste Schritte auf dem Skisimulator erlernen. „Das Risiko von Verletzungen und Überbeanspruchungen wird dadurch gesenkt“,

so Kovacs. Zudem könne der Simulator in der Reha zum Muskelaufbau verwendet werden. Kunden von Sport Förg testen auf dem Simulator neue Skischuhe oder Bekleidung. In der Umgebung ist er derzeit noch der einzige. Das Geschäft stellt ihn immer wieder auch für Schulklassen zur Verfügung, die sich beispielsweise auf ein Wintersportwochenende vorbereiten. Daniela Casella erklärt: „Wir setzen spezialisierte Mitarbeiter am Simulator ein. Zudem sind sie Skilehrer.“ Einmal wöchentlich trainieren auch Skivereine wie der SC Mering dort. „Der Skisimulator bietet das beste Aufbautraining. Eine Einheit dauert etwa zwölf bis 15 Minuten“, sagt Kovacs. Dabei hat man die Möglichkeiten, auf einer Endlosstrecke zu fahren oder mit Toren zu trainieren. „Wir haben sogar olympische Abfahrten wie Beaver Creek und Wengen digitalisiert.“ Dann ist es endlich an der Zeit für mich, den Skisimulator auszuprobieren. Schon im Vorfeld sagte man mir, ich bräuchte sportliche Kleidung und meine Skischuhe. Mit beidem stehe ich nun vor dem fünf Meter langen Gerät – um mich herum lauter staunende und neugierige Blicke von Kunden. Vasiliev winkt mich zu sich, und ich werde in die Bindung gestellt.  Er gibt mir noch ein paar kurze Tipps: „Zuerst fangen wir langsam an. Um dich von links nach rechts zu bewegen, musst du den Ski aufkanten. Du musst das nach Gefühl machen.“ Er schaltet den Simulator an, und schon bei der kleinsten Bewegung fahre ich etwas zur Seite. Jetzt weiß ich auch, warum Kovacs vorher von Balance gesprochen hat, es ist nämlich ziemlich wackelig. Zuerst halte ich mich noch an der Stange vor mir fest. Nach und nach finde ich aber heraus, wie sich der Simulator verhält. Auf der Leinwand vor mir sehe ich die Piste. Bei jedem Schwung bewegt auch sie sich mit. Vasiliev verbessert mich: „Drei kurze Schwünge und dann drei lange Schwünge. Achte darauf, dass deine Knie beim Aufkanten parallel sind.“ Schnell merke ich, dass mir die Kraft ausgeht, und ich brauche eine Pause. Nach zwei weiteren Einheiten auf dem Simulator habe ich es geschafft – und komme der richtigen Technik immer näher. „Am Ende hattest du es raus. Du hast viele Fortschritte gemacht“, sagt Kovacs. Mit hochrotem Kopf ziehe ich also meine Skischuhe wieder aus und verabschiede mich.

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